Deutsches Startup und Schweizer Großunternehmen für nachhaltige Mobilität (Gründerszene)

flinc und PostAuto ebnen gemeinsam neue Wege und koppeln den öffentlichen Verkehr mit Mitfahrgelegenheiten. Wie haben sie die Kooperation gemeistert?

Herausforderungen des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz 

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist eine Klasse für sich und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der Gesamtmobilität. Fahrpläne und Linien sind in der Regel festgelegt und bieten daher wenig Möglichkeiten für eine flexible Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. In ländlichen und peripheren Gebieten wird es zunehmend herausfordernd, ein gutes ÖV-Angebot zu finanzieren.

Als führendes Busunternehmen im öffentlichen Verkehr in der Schweiz versucht PostAuto, dieses Problem zu lösen. Wie? Indem es den öffentlichen Verkehr mit Fahrgemeinschaften verknüpft. In einer Kooperation mit dem deutschen Startup flinc führt PostAuto mit diesem Ansatz in vier Schweizer Regionen Pilotprojekte durch. Auf deren Basis erfolgt seit 2016 die Markteinführung von PubliRide.

PubliRide – ein Gemeinschaftsprojekt von PostAuto und flinc

flinc ist eine Plattform, die Mitfahrgelegenheiten vermittelt. Als Studentenprojekt gestartet, verzeichnet die Mitfahr-App von flinc heute bereits über 350.000 registrierte Nutzer. Der Ridesharing-Service vermittelt Fahrer und potenzielle Mitfahrer in Echtzeit. „Die vollen Parkplätze auf dem Campus und die schlechte Anbindung haben uns auf die Idee gebracht, eine Mitfahr-App für kurze Strecken zu entwickeln“, erzählt flinc-Gründer Benjamin Kirschner. Der im Studium programmierte Prototyp stieß auf äußerst positives Echo. So wurde diese Idee weiterverfolgt.

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Autor: Sabine Plomer