Auf dem Weg in den Dauerstau? (HR-Online)

Die Prognosen klingen nicht gut. Mehr Menschen, mehr Verkehr, mehr Laster. Vor allem der Ballungsraum Rhein-Main wird wachsen. Mit Folgen für den Verkehr. Sind wir auf dem schnellsten Weg in den Dauerstau?

 Eine Karte mit Daten des Bundesverkehrsministeriums zeigt für jeden hessischen Autobahnabschnitt die Verkehrsentwicklung in den kommenden Jahren: 2035 werden wir vor allem im Rhein-Main Gebiet mehr Verkehr haben. Beispiel: A3 Frankfurt-Süd – Offenbacher Kreuz: plus 10 Prozent. Oder A 60 Rüsselsheim Mitte- Rüsselsheimer Dreieck: plus 15 Prozent. Ein Grund: der wachsende LKW Verkehr. Das Frankfurter Kreuz ist Knotenpunkt in Sachen Güterverkehr und „Hot-Spot“ in Sachen Stau.

Sind wir also auf dem besten Weg in den Dauerstau? „Nein, wir werden keinen Dauerstau haben“, legt sich Birgit Simon fest. Sie ist Verkehrspolitikerin im Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main und sagt selbstbewusst: „Wir haben Lösungen in der Pipeline“.

Aber es gibt auch noch Ideen, das Auto besser zu nutzen. Zum Beispiel „ride-sharing“. „Ride-sharing ist das gemeinsame Fahren in einem Auto“, sagt Martin Patri von der Initiative „2proAuto“. „Sie fahren eine Strecke von A nach B und bieten ihre freien Plätze potentiellen Mitfahrern an. Diese Mitfahrer können sich dann bei Ihnen ins Auto setzen und werden mitgenommen.“

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Autor: Sabine Plomer