„flinc“ in den Leipziger Norden – App für Fahrgemeinschaften (MDR.de)

Ob am schwarzen Brett, über die Zeitung oder in der Kantine – Fahrgemeinschaften lassen sich im eigenen Unternehmen schnell finden. Aber was ist, wenn die Grippewelle in der Abteilung umgeht? Oder wenn keiner der Kollegen aus der Region kommt? Dann findet man vielleicht bei der Firma drei Straßen weiter einen Fahrer. Dabei hilft die neue „Flinc“-App für den Leipziger Norden.

Die Stadt Leipzig hat am Montag gemeinsam mit der Automobil- und Logistikbranche, die rund um das Güterverkehrszentrum sowie im Umfeld des Industrieparks Nord angesiedelt ist, eine zentrale Plattform für Fahrgemeinschaften gestartet. 13 Unternehmen und das Amt für Wirtschaftsförderung haben sich mit dem App-Anbieter „Flinc“ zusammengetan und bieten den Mitarbeitern die kostenfreie App, so dass sie sich miteinander vernetzen.

Weniger Benzinkosten und etwas für die Umwelt tun

Die Produktionsmitarbeiter Dominik Lorenz, Martin Tonndorf und Thomas Paasch fahren schon seit Jahren zusammen, würden aber über die „Flinc“-App auch jemand Neues begrüßen. „Solange der Umweg nicht zu weit ist, ist das kein Problem“, sagt Thomas.

Die Drei kommen aus kleinen Orten aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, legen also täglich 100 Kilometer zurück. „Vor allem nach der Nachtschicht ist es besser, wenn noch jemand mit im Auto ist, der einen vollquatscht“, sagt Martin. Außerdem seien so Benzinkosten und Autoverschleiß viel geringer und man tue etwas für die Umwelt. Zwar haben alle drei jungen Männer ihr eigenes Auto, zur Arbeit geht es aber nur mit jeweils einem.

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Autor: Sabine Plomer